Rebstock

Die Untertageverlagerung Rebstock

Der Deckname Rebstock wurde für die den Silberbergtunnel und Kuxbergtunnel verwendet.

Der Tunnel wurde zwischen 1904 und 1911 als Eisenbahntunnel zwischen Ruhrgebeit und der Mosel begonnen, der Bau wurde allerdings nie fertiggestellt. Vor dem Krieg wurde der Tunnel zur Champignonzucht genutzt.

Ab Ende 1943 wurde der der Tunnel als Rüstungsverlagerung genutzt. Das gesamte Projekt Rebstock hatte Bot eine Produktionsfläche von 31600 Quadratmetern.

Die Untertageverlagerung Rebstock Fertigte Startrampen für die V2. Dafür zuständig war die Firma Gollnow & Sohn. Anfangs wurden die Häfltinge in Unterkunftsbaraken untergebracht. Im Laufe der Zeit wurde die Unterbringung der Gefangenen komplett in den Tunnel verlegt, so dass diese überhaupt nicht mehr ans Tageslicht kamen.

Die Produktion wurde auf Grund des Vormarsches der Alliierten jedoch schon im Dezember 1944 eingestellt. Er diente danach kurzzeitig als Luftschutzraum für die Zivilbevölkerung.

Nach dem Krieg wurde in den 1960er Jahren von der Tunnelanlage ausgehend der Regierungsbunker der Bundesrepublik Deutschland eingerichtet. Der Bunker kann heute in Form von Führungen besichtigt werden.

Weitere Informationen zur UV Rebstock

Riss
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Die Untertageverlagerung Rebstock wird im Buch Rüstungsprojekte in der Region Nordhausen; Worbis und Heiligenstadt während der NS-Zeit auf den Seiten 79 und 80 behandelt.