U-Boot-Bunker Kilian

Der U-Boot-Bunker Kilian

Der U-Boot-Bunker Kilian in Kiel wurde gebaut um U-Booten bei der Reparatur Schutz zu bieten.

Mit dem Bau wurde Ende des Jahres 1941 begonnen. Beim Bau wurden täglich durchschnittlich 1.000 Kubikmeter Beton verarbeitet. Der Bunker 150 Meter lange und 80 Meter breite Bunker wies eine Höhe von 30 Metern auf. Die Deckenstärke betrug anfangs 3,5 Metern dick. Sie Wurde aber später um zusätzliche 1,3 Meter Zerschellerschicht ergänzt.

Der Bunker bot insgesamt 12 Liegeplätze. IM November 1943 lief das erste U-Boot ein.  Die Bombardements die Kiel zu großen Teilen in Schutt und Asche legten konnten dem Bunkern nur geringen Schaden zufügen.

Durch einen Präzisionsangriff wurde eine Blockbuster-Bombe direkt vor den Eingang des U-Boot Bunkers geworfen. Die Explosion riss die Tür des Bunkers weg. Bei dem Angriff wurden mehrere im Bunker befindliche U-Boote versenkt oder beschädigt. Der U-Boot-Bunker Kilian wurde trotzdem noch bis Kriegsende weiter genutzt.

Am Um 26. Oktober 1946 um 11.10 wurde der Bunker mit insgesamt 12,3 Tonnen Sprengstoff von innen heraus gesprengt. Der Bunker Stürzte zu großen Teilen in sich zusammen. 1988 wurde unter Aufwand großer Ressourcen die Ruine des Bunkers Kilian von Tauchern nach Munitionsresten durchsucht. Im August 1988 wurde der U-Boot-Bunker Kilian unter Denkmalschutz gestellt. Eine Klage dagegen hatte 1991 keinen Erfolg. In den Jahren 2000 und 2001 wurde die Anlage– nachdem der Denkmalschutz aufgehoben wurde – abgerissen, um Platz für die Erweiterung des Hafens zu schaffen.  Die Verbleibenden Trümmer wurden als Füllmaterial für die Bauarbeiten verwendet. Das Fundament des ehemaligen u-Boot-Bunkers befindet sich heute unter einer mehreren Meter dicker Sand-Schicht.

Weitere U-Boot-Bunker sind zum Beispiel die Bunker Keroman und Valentin.

Weitere Informationen zum U-Boot-Bunker Kilian

Aus rechtlichen Gründen können wir diesen Plan leider nicht zeigen

Im Buch Faszination Bunker wird der U-Boot-Bunker auf den Seiten 58 und 59 behandelt. Dort finden sich auch diverse Abbildungen. In dem Buch finden sich neben Informationen zu U-Verlagerungen auch informationen zu weiteren U-Boot-Bunker wie Valentin und Keroman.